Bienen, Schmetterlinge und Co.


Bei uns summt und brummt es im Blühstreifen.

Wir haben im Frühjahr verschiedene Wildblumen ausgesät und Hummel, Biene und Co. sind anscheinend zufrieden mit unserer Auswahl, denn es wimmelt hier nur so von großen und kleinen Insekten.

Fernab vom Blühstreifen, auf den Laufwegen, ist auch immer was los. Hier wohnen verschiedene Sandbienen, die viele kleine Löcher in die Erde gegraben haben. Sie nutzen den freien Boden und die sandigen Stellen als Nistplatz und legen ihre Eier in die Löcher. Unsere Laufwege sind dafür ideal.

Auch der Schachbrettfalter, übrigens der Schmetterling des Jahres 2019, fühlt sich auf unseren Wiesen sehr wohl. Er ernährt sich hauptsächlich von dem Nektar violetter Blüten wie z.B. der Flockenblume, Kratzdiestel oder Skabiose. Als Lebensraum benötigt er nährstoffarme, blütenreiche Wiesen und freut sich über eine späte Mahd, denn die Eiablage erfolgt nur in hohen Gräsern. Da wir die Koppeln nur portionsweise für die Pferde freigegeben und auch Randstreifen ungemäht stehen lassen, findet er bei uns noch viel hohes Gras und somit optimale Bedingungen. Der Schachbrettfalter ist noch nicht gefährdet, aber sein Bestand ist bereits rückläufig.

Nicht nur der Schachbrettfalter und die Sandbienen profitieren von artenreichen Wiesen, sondern auch viele andere Insekten.

Was macht ihr so, um Pferdehaltung und Natur im Gleichgewicht zu halten?

Erstellt am 16.07.2019